Der Aggregatzustand gibt an, in welcher Form die Atome bzw. Moleküle eines Stoffs vorliegen. (Moleküle sind mehratomige Teilchen, die durch chemische Bindung zusammengehalten werden)
Im festen Zustand sind die Atome bzw. Moleküle fest an ihren Platz gebunden und können nur ein wenig an ihrer Position „schwingen“, oder „zittern“.
Im flüssigen Zustand können sich die Atome bzw. Moleküle frei umeinander herumbewegen. Sie können sich innerhalb des Molekülverbundes frei bewegen, diesen aber nicht verlassen, da sie Anziehungskräfte aufeinander ausüben, die den Austritt aus der Flüssigkeit verhindert bzw. erschwert.
Im gasförmigen Zustand wirken die gegenseitigen Anziehungskräfte der Moleküle nicht mehr, sie können sich frei durch den Raum bewegen.
Neben diesen drei klassischen Aggregatzuständen existiert noch das Plasma, von dem es reicht, mal davon gehört zu haben. Bei hohen Temperaturen lösen sich die Elektronen aus den Gasmolekülen. Die Elektronen liegen dann frei im Plasma vor und die Moleküle als positiv geladene Ionen. Plasma leuchtet, weil die Elektronen teilweise wieder in ihre Schale und damit auf niedrigeres Energieniveau zurückkommen und dabei Energie in Form von elektromagnetischer Strahlung abgegeben wird.

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