Mit „Wasserhärte“ beschreibt man meist die Stoffmengenkonzentration von im Wasser gelösten Ionen, v.a. Erdalkalimetallen wie z.B. Calcium und Magnesium, v.a. aber Calcium.
Diese können schwer lösliche Verbindungen wie Carbonate bilden, z.B. Calciumcarbonat (CaCO3, „Kalk“) oder bei Kontakt mit Fettsäure-Anionen auch Salze mit diesen. („Kalkseifen“ bzw. „Calciumseifen“)
Der Begriff „Kalk“ kann für mehrere Calciumverbindungen verwendet werden und ist deshalb nicht ganz eindeutig. Im Folgenden meinen wir mit Kalk aber stets Calciumcarbonat (CaCO3).
Die Tendenz, Kalk oder Kalkseifen zu bilden, hat zu der Unterscheidung zwischen hartem und weichem Wasser geführt.
Hartes Wasser bildet in Wasserkochern, Kesseln und Wasch- bzw. Spülmaschinen Kalkablagerungen.
Bei Kontakt mit Seifen neigt hartes Wasser dazu, Kalkseifen zu bilden und führt so zu Ablagerungen und Verunreinigungen auf Textilien.
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